Freitag, 17. September 2010

CNN, das Aquarium und die Fahrt in den Süden

Heute morgen haben wir CNN besichtigt und waren schon sehr beeindruckt sowohl von dem imposanten Gebäude als auch von der Maschinerie eines Fernsehsenders. Leider hatten wir mir unserem tourguide heute nicht ganz so viel Glück. Da wurde ein Vortrag ohne Gnade heruntergerasselt. Schade, denn was sie zu erzählen hatte, war wirklich interessant.

Anschließend haben wir uns das Atlanta-Aquarium - das weltgrößte Aquarium - angesehen. Es ist wirklich unglaublich, wie viele unterschiedliche Fische wir dort gesehen haben. Es gab wirklich alles: einen tropischen Bereich, einen Kaltwasserbereich, einen Ozeanbereich und noch vieles mehr. Zu sehen war unter anderem Belugawale, Hammerhaie, Katzenhaie, Schwertfische und Walhaie. Das Aquarium ist absolut sehenswert und ein echter Reisetipp.

Damit endete der Aufenthalt in Atlanta. Dabei hatten wir uns gerade an die Stadtautobahn gewöhnt. Wir machten uns also auf den Weg zum nächsten Reiseziel - Charleston. Dort sind wir am Abend angekommen und werden uns morgen auf den Weg in den Historical District machen, um die alte Südstaatenarchitektur  und Fort Sumter anzuschauen.

Wer schon immer mal einen ausgeprägten Südstaatenakzent hören wollte...

... der sollte dringend zu der Jack-Daniels-Whisky Destille fahren. Wir haben es also geschafft. Der Jetlag ist immer noch nicht ganz verarbeitet. Das hilft dann beim früh aufstehen. Und das muss gerade uns beiden Langschläfern passieren. Wir machten uns also gleich morgens auf den Weg nach Lynchburg. Der Verkehr in Atlanta ist immer noch gewöhnungsbedürftig - zumal wir die morgendliche rush-hour erwischt hatten. Auf der Fahrt durch Tennessee überraschte die Vielfalt an angebotenen fireworks. Nach der Anzahl der Verkaufsstätten zu urteilen, wird hier bestimmt ein Viertel des jährlichen Welt-Feuerwerks hergestellt und vertrieben. Mehr geht nur noch in China.

In Lynchburg war die Jack Daniels Destille leicht zu finden. Nachdem wir die Tickets besorgt hatten, standen wir in der Halle und warteten. Als der erste tourguide mit ausgesprochen ausgeprägtem Südstaatenakzent seine Gruppe aufrief, waren wir noch erleichtert, dass der Kelch an uns vorüberging. Die Freude war aber nur kurz, unser Bruce war auch nicht besser. Aber auf jeden Fall hat er einen ganz tollen Job gemacht und uns das Unternehmen - und den Jack Daniels natürlich - näher gebracht. Vielleicht probieren wir ihn doch noch mal. Allerdings muss das noch warten, denn in Moore-County, dem Heimatcounty von Jack Daniels, darf der Whisky nicht probiert werden, weil es ein sogenanntes Dry-County ist. Es wird also kein Alkohol ausgeschenkt.

Nach einer kurzen Rundtour durch Lynchburg machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Atlanta und haben uns später abends durch Downtown gearbeitet, um noch ein paar schöne Nachtfotos zu bekommen. Die Gestalten, die wir getroffen haben, waren teilweise sehr seltsam, sodass wir uns bald ins Hotel zurückgezogen haben.

Mittwoch, 15. September 2010

der Morgen danach

Nachdem sich die Ankunft im Hotel in eine unfreiwillige, nächtliche Stadrundfahrt verwandelte, entwickelte sich der Morgen danach versöhnlicher.

Ein eher unbeachteter Schalter sorgte für warmes Wasser, das Motonav verrichtete auf einmal klaglos seinen Dienst, als wenn nichts gewesen wäre. Fünf Stunden geschlafen hatten wir auch. Was will die gestresste Seele eines Reisenden mehr.

So starteten wir früh und munterer in den Tag und begannen nach einer Versorgungs/Shoppingtour mit der Erkundung der Stadt.
Da die World of Coca Cola einen halben Block weiter gelegen ist, bot es sich an dort vorbeizuschauen. Interessant war neben der Ausstellung, die einen sehenswerten Film zum Einstieg und zum Abschluss eine Multimediashow mit vielerlei unerwarteten Effekten (Wasser, Pikser in den Rücken)bot, wie viel die mit uns anwesenden Amerikaner von Coca Cola zu wissen schienen. Quizfragen nach noch so unwichtig erscheinenden Details wurden ohne nachzuschlagen im Guide beantwortet.

Gestärkt durch mehrere Proben der Produkte des Herstellers der braunen Brause wurde der Olympische Park durchschritten und das CNN - Center betreten. Leider zu spät für eine Tour. Die ist erstmal auf den Freitag verschoben.
Also ging es munter weiter durch Atlanta Downtown und durch die nicht sehenswerte aber dafür um so mehr beworbene unter einer Strasse befindlichen Mall Atlanta Unterground. Aber hier konnte man wenigstens für den Moment der Sonne entgehen, die uns mit angenehmen 33°C temperierte und preiswert essen. Immerhin was.

Morgen wird es wohl, wenn der Jetlag uns hilft früh starten und nach dem kontinentalen Frühstück nach Lynchburg Tennessee aufbrechen und so der Großstadt tagsüber entfliehen.

Endlich - Atlanta

Nun ist es endlich soweit: wir sitzen in "unserem" Hotel in Atlanta.
Dank Jetlag sind wir schon um kurz nach sechs Uhr Ortszeit auf den Beinen - so hat man auch gleich viel mehr vom Tag....

Die Anreise verlief zunächst erschreckend planmässig.

Zu Hause freuten wir uns schon sehr dem aufkommenden Schmuddelwetter zu entkommen. Also Katze maulend in der Wohnung mit genügend Futter NICHT für drei Wochen sondern für den Zeitraum bis das Pflegepersonal erscheint hinterlassen, das Gepäck in das Taxi und ab zum Bahnhof.

Von dort ging es zum Hamburger Airport (Flughafen klingt vermutlich nicht international genug...) und die erste Etappe bis London war geschafft. Der dortige Aufenthalt von etwa 2 Stunden verlief sich durch die Größe des Terminals und einer leichten Verspätung wie von allein. Dann hieß es nur noch durchatmen und auf nach Atlanta.

Ich werde nie wieder etwas über die englische Küche sagen. Offensichtlich findet sie ja auch bei British Airways nicht statt. Statt dessen wurde sich darauf besonnen, dass es in den alten Kolonien besser schmeckte. Und so erreichte ein leckeres Chicken Tikka Masala unsere Plätze. Zu den weiteren 81/2 Stunden gibt es wenig zu sagen. Ich wurde dank Platz am Gang zweimal getreten und ein verirrter Kopfhörer, der sich durch hastiges Aufstehen in die Luft begab und mein Bein traf,war noch das interessanteste. Warum sollte ich auch schlafen... Ok, dafür hatte mein Gegenüber sich nicht auf meine Knie gelegt, wie das bei Martina der Fall war.

Erstmal in Atlanta angekommen war alles vergessen, ok nicht alles.
Lange Schlangen bei der Einreise und die Idee, dass man nach allen Kontrollen, um den Flughafen zu verlassen zu können NOCHMAL das Gepäck aufgeben muss und voll kontrolliert wird um dann gefühlte zehn Kilometer weiter alles wieder zu bekommen, machen nach dem langem Tag keinen Spaß mehr und verwirren nur..

Dann kam der Moment, auf den wir gewartet hatten - die 32°C trafen uns auf dem Weg zur Autovermietung wie der Blitz. Willkommen im Süden!. Nach einigem Hin und Her hatten wir die Papiere für ein Auto in der Hand. Nicht ohne fast einen anderen Wagen für fast 1000$ Aufpreis versehentlich zu mieten. Aber Martinas Aufmerksamkeitsspanne war im richtigem Moment zur Stelle.
Nun noch schnell den Wagen holen.Interessanterweise hatte der Wagen ein Saisonkennzeichen...Auf Nachfrage bekamen wir einen anderen Wagen zugewiesen - einen DOGDE CHARGER - der Wagen, auf den ich es abgesehen hatte. Hurra!

Wäre da nur nicht das zickende Motorola Navi gewesen, dass standhaft behauptete, dass die Karten isoliert wären??!
Auch das noch. Um halb fünf morgens deutscher Zeit noch ein Schnellkurs im Kartenlesen? Nein.
Das andere Telefon hatte noch ein Navi, das funktionierte, kannte aber die Zieladresse scheinbar nicht. Aber eine Straße, die ähnlich klang und auch Downtown sein sollte...
Nun ja, Atlanta Downtown hatte ich mir irgendwie mit mehr Hochhäusern vorgestellt.... Also das CNN Center angegeben (in der Nähe sollte das Hotel sein) und los. Nach 4 Kilometern sah es auch schon eher nach Hochhäusern einer Großstadt aus.
Dann ließ sich auch noch die Adresse eingeben und schon um 6 Uhr deutscher Zeit waren wir auf unserem Zimmer.

Nun werden wir erstmal den frühen Start nutzen und uns mit Vorräten für die Touren eindecken und dann die Stadt erkunden.

P.S. Fotos folgen.

Mittwoch, 8. September 2010

Layout angepasst

Das Design des Blogs ist nun nochmal überarbeitet und gefällt mir deutlich besser, ich hoffe den meisten anderen auch ;-) .
Die Fotos sind natürlich noch vom Vorjahr...
Steffen

P.S. Die Posts werden mit der Ortszeit der Ostküste (EST) gespeichert, falls es jemanden interessiert.

Montag, 6. September 2010

Vorbereitungen am Ende

Noch eine Woche bis zum Flug... als gute Deutsche sind die Vorbereitungen abgeschlossen und nun bleibt nur noch die Aufregung...

Mehr in der nächsten Woche :-).

Edit: Martina ist natürlich nicht aufgeregt.... XD